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Spreeblick Weekly - Ausgabe #40

Frohes Neues! Ich sollte mich echt mal wieder bei euch melden und tue das hiermit. Mit euch ist es ja
Spreeblick Weekly
Spreeblick Weekly - Ausgabe #40
Von Johnny Haeusler • Ausgabe #40 • Im Browser ansehen
Frohes Neues!
Ich sollte mich echt mal wieder bei euch melden und tue das hiermit. Mit euch ist es ja wie mit guten Bekannten, die man viel zu lange nicht kontaktiert hat und es dann noch viel länger nicht tut, weil es viel zu viel zu bereden gäbe. Aber dann macht man es endlich doch und ist froh darüber.
Diesmal: Keine Rubriken, keine Links. Nur ein paar Worte.
Im Herbst des vergangenen Jahres waren wir zum zweiten Mal in Familienquarantäne, der vormals positiv getestete Sohn hatte plötzlich Symptome (in erster Linie Verlust des Geruchssinns, der nur sehr langsam zurück gekommen ist) und wurde erneut – oder weiterhin, das wissen wir bis heute nicht – positiv getestet. Glücklicherweise verlief ansonsten alles soweit okay, keine weiteren Ansteckungen, aber nun ja, anstrengend ist das trotzdem alles. Und auch ohne Quarantäne merke ich nach rund zehn Monaten des Abstandhaltens, wie sehr mich dieser Zustand zermürbt, unkreativ und müde macht. Sicher auch ein Grund, warum ich mich nicht zu neuen Newsletter-Ausgaben aufraffen konnte. Schlaft ihr auch so schlecht?
Durch die Pandemie hilft uns hier übrigens gerade sehr das Radioprogramm von BBC6. Ist auch in Deutschland problemlos hörbar im Web, in der BBC-App oder in diversen Musik-/Radio-Apps, und meine Güte, ist das toll. Die Abende sind gefüllt mit nerdigsten Musikmoderationen, obskursten Songs und Künstler:innen und einfach großartigem Musikradio. RadioEins und FluxFM sind natürlich auch oft sehr prima, aber BBC6 ist meine aktuell favorisierte Station.
Und von wegen Radio: Ab und zu mache ich jetzt Musikradio, aber derzeit nur auf Clubhouse, was so klingt wie ein ganz altes Kofferradio, das nur Mittelwelle empfangen kann. Spaß macht es trotzdem. Oder deshalb. Wenn ihr die “Shows” mitbekommen wollt, braucht ihr mir nur auf Clubhouse zu folgen (“spreeblick”, na klar), und falls ihr nicht auf Clubhouse sein könnt oder wollt, dann ist das nicht schlimm. Ist ja ne Betaversion und derzeit nur auf iOS nutzbar, und es ist sicher ärgerlich, wenn man als Geek:ette etwas neues nicht sofort ausprobieren kann, aber hey. Es ist nur eine App, keine Gesundheitsreform. Leider.
Parallel zum Radiohören puzzlen wir uns manchmal in einen geradezu tranceartigen Zustand. Falls ihr so wie wir Puzzles mögt, die bekannte Kunstwerke zeigen (weil es wirklich toll ist, da so tief einzutauchen), empfehlen wir die Ausgaben von “Clementoni”. Bei vielen anderen getesteten Kunst-Puzzles sind entweder die Drucke Mist oder die Teile sind nicht gut gestanzt, bei Clementoni ist alles soweit okay. Falls jemand fragt.
Ansonsten lese ich seit langer Zeit mal wieder einen Roman, und zwar einen Bestseller, nämlich “Der Wal und das Ende der Welt”, und ich finde es bis jetzt (bin bei 44% im E-Book) wirklich großartig. Ich habe absichtlich nach dem blöden Presse-Zitat “Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück” keine weiteren Rezensionen gelesen, um mir die Lektüre nicht zu versauen. Daher meine Kurzkritik: Es ist ein gutes Buch. Wenn es nicht noch in der zweiten Hälfte scheiße wird, was gar nicht so selten passiert! Tanja liest ja gerne alte Klassiker, um mal zu nachzuschauen, ob sie wirklich (noch) gut sind, und sie hat gerade “Robinson Crusoe” erbost in die Ecke geschmissen, kurz vor dem Ende! Dafür empfiehlt sie “Das Dschungelbuch” sehr, das als Buch wenig mit den Verfilmungen zu tun hat und ganz großartig sein soll. Und naja, seit dem Sommer 2020 lese ich Moby-Dick (im Wechsel mit anderen Büchern), und ich gebe zu, dass es sich etwas hinzieht, auch wenn ich fast durch bin. Es ist ein ganz fantastisches Buch, aber halt auch sehr lang mit Längen. Ich werde es trotzdem schaffen. Aufgeben gilt nicht.
Ach ja: Die re:publica und die TINCON sind vom 20.-22. Mai 2021 am Start! Digital, natürlich, aber es wird trotzdem toll, versprochen! als Motto hat die re:publica in diesem Jahr “In The Mean Time”, und ich finde, das trifft es sehr gut. Denn es ist eine immer merkwürdiger werdende Zeit, diese Zeit vor dem Danach, das wir schon jetzt gestalten sollten.
Das war’s, liebe Newsletter-Abonnent:innen. Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt mit diesem Zwischenstand. Und ich hoffe noch mehr, dass es euch und euren Liebsten gut geht.
Ahoi!
Johnny

Ich mag Schnee.
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Johnny Haeusler

Der Spreeblick ins Netz. Etwa einmal wöchentlich. Vermutlich.

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