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Spreeblick Weekly - Ausgabe #34

Huhu! Heute mal eine relativ kurze Ausgabe, einfach nur, um im Fluss zu bleiben. Im Flow, meine ich.
Spreeblick Weekly
Spreeblick Weekly - Ausgabe #34
Von Johnny Haeusler • Ausgabe #34 • Im Browser ansehen
Huhu!
Heute mal eine relativ kurze Ausgabe, einfach nur, um im Fluss zu bleiben. Im Flow, meine ich. Flow.
Ich starte mit einer Fehlerkorrektur: Micha hat mich per Mail darauf hingewiesen, dass ich in der letzten Ausgabe den Familiennamen und den “Vornamen”, den “Given Name” von Xi Jinping verwechselt hatte, ein peinlicher Fehler. Ich dachte noch: “Komisch, dass alle anderen Medien den Mann immer mit seinem Vornamen anreden” und war dann selbst der Trottel. Ich habe das in der Online-Version des Newsletters korrigiert, in eurer Emailbox aber natürlich nicht, weil das nicht geht. Also, merken: Xi ist der Familienname, der in China zuerst geschrieben wird.
Ansonsten freut es mich sehr, dass seit der letzten Ausgabe die Abozahlen spürbar zugenommen haben, ich glaube, weil ihr für diesen Newsletter geworben habt! Cool!
Neulich radelte ich mit dem Fahrrad durch Berlin, und ein netter Mensch rief mir hinterher: “Ey, Johnny! Danke für deinen Newsletter!” Das ist wirklich passiert und hat mich sehr gefreut! Und dann sagte er lachend, als ich meine Fahrt verlangsamte, um mich für das Lob zu bedanken: “Ich weiß auch genau, was du willst: So viele Abos bekommen, dass du damit 2.500 Euro im Monat verdienen kannst.” Auch das war motivierend gemeint (glaube ich, er hat ja nicht gesagt, ob brutto oder netto …), aber ich habe schon vor einiger Zeit aus den Überlegungen zu genau diesem Thema ein anderes Fazit gezogen.
Denn dieser Newsletter macht mir einfach nur Spaß. Ich mag sogar, dass er eben nicht 32.223 Abonnent:innen hat. Die Arbeit an diesen Mails fühlt sich an, als ob ich Empfehlungen und kurze Anekdoten mit relativ wenigen Menschen teile, die das alles auch wirklich gerne lesen wollen, statt sich z.B. darüber aufzuregen. Und es ist ja auch ein publizistisches Privileg, dass ich in der Pause neulich keine wütenden Mails von euch bekommen habe, sondern nur nette Reaktionen, als es wieder weiterging. Ich habe hier also eine enorme Freiheit.
Und so habe ich festgestellt, dass es auch entspannend ist, eben nicht dauernd bei allem, dass ich als Freiberufler tue, über ein Geschäftsmodell nachzudenken. Ich und wir als Familie verdienen mit unseren anderen Aktivitäten glücklicherweise genug Geld, um inklusive Hund gut über die Runden zu kommen, und das ist toll genug, denn es ist keineswegs selbstverständlich. Sollte sich das jemals ändern, könnte ich vielleicht darüber sinnieren, ob man mit einem Newsletter Geld verdienen kann, aber das wäre dann bestimmt ein anderer Newsletter, der viel regelmäßiger, häufiger und thematisch “spitzer” sein müsste. Oder etwas ganz anderes. Mit Holz oder so.
Daher: Dieser Newsletter hier, diese kleine Mail, die ihr ab und zu von mir bekommt, ist kein Geschäftsmodell. Ich werde euch nicht um Geld dafür bitten oder ihn mit von Firmen bezahlten Inhalten versauen. Er ist damit eher einer früheren Internet-Zeit verbunden, in der viele Menschen vieles aus dem Netz gezogen haben, aber auch ein bisschen was zurückgegeben haben. So macht mir das mehr Spaß, und euch hoffentlich auch.
Vote for me – JohnnyDas Foto ist von Masaaki Komori

Sehr subtiler Hinweis auf eine später erwähnte Band
Sehr subtiler Hinweis auf eine später erwähnte Band
Das Foto ist von Masaaki Komori.
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Johnny Haeusler

Der Spreeblick ins Netz. Etwa einmal wöchentlich. Vermutlich.

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