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Spreeblick Weekly - Ausgabe #29

¡Hola! Bisschen spät dran wieder, sorry. Ich dachte, heute wäre Mittwoch. Ich muss hier einen neuen R
Spreeblick Weekly
Spreeblick Weekly - Ausgabe #29
Von Johnny Haeusler • Ausgabe #29 • Im Browser ansehen
¡Hola!
Bisschen spät dran wieder, sorry. Ich dachte, heute wäre Mittwoch.
Ich muss hier einen neuen Rhythmus finden, vielleicht hau ich auch einfach kürzere Newsletter öfter raus, mal sehen. Und ich gehe davon aus, dass das Erscheinungsinterval dieses Newsletters auf eurer Prioritätenliste nicht wahnsinnig weit oben steht und mache einfach mal so weiter, wie es bei mir passt.
Ich hoffe, es geht euch allen möglichst gut. Hier ist soweit alles okay, eigentlich sogar mehr als das, denn wir vier hier sind alle gesund und kommen gut miteinander klar. Aber der Corona-Scheiß macht jetzt schon so viel mit uns allen, selbst wenn wir noch gesund und nicht in außergewöhnlich schwierigen Situationen sind, von denen es leider auch sehr viele gibt. Wir alle verändern uns, die Gesellschaft verändert sich, die Welt, wie wir sie bisher kannten, verändert sich.
Neulich bei einem kurzen Einkauf habe ich beinahe körperliches Unwohlsein gespürt, wenn mir Leute zu nahe kamen, ich merke, wie ich trotz oder wegen des Informationsüberangebots unsicherer werde und auf so viele Fragen keine Antworten weiß. Dann heißt es wieder: Durchatmen (wortwörtlich bitte). Abstand nehmen, auch von den News und den eigenen sorgenvollen Gedanken.
Voll albern, aber auch das hier wirkt: Absichtlich vor sich hin lächeln. Also die Mundwinkel hochziehen. Dass ich so etwas mal schreiben würde …
Ich überlege noch, ob ich was in Sachen Podcast mache, im Moment scheint mir alles eher überfüllt mit Inhalten. Aber vielleicht brauche ich das mehr für mich als für andere. Olli Schulz geht ja jeden Abend mit seinem Hund Juri spazieren, live auf Instagram.
Aber die Tage hier sind zum Glück ja immer noch gefüllt mit sehr viel Arbeit, unsere Jugendkonferenz TINCON planen wir wegen der Absage des Kölner Termins gerade als Livestream am 24. April, das ist komplexer, als man denken könnte. Die re:publica plant ebenfalls einen Stream im Mai, da bin ich selbst aber weniger involviert als das rp-Team. Und schließlich müssen wir alle ja auch aufpassen, dass Mitarbeiter*innen in finanzieller Sicherheit bleiben und generell nicht den Mut verlieren. Es gibt also zu tun.
Auch wenn es manchmal sehr dunkel da draußen ist:
Bleibt bitte hoffnungsvoll. Ich bin es doch auch.
High Hopes – Johnny

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Johnny Haeusler

Der Spreeblick ins Netz. Etwa einmal wöchentlich. Vermutlich.

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